Industriemechaniker
Industriemechaniker bauen, warten und reparieren Maschinen und Produktionsanlagen. Sie fertigen Bauteile, montieren Anlagen und halten die Produktion am Laufen.
- Offene Stellen
- 247
- Monatsbrutto
- 2.600 – 5.500 €
Berufsfeld
9.052 offene Stellen in diesem Berufsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Industriemechaniker bauen, warten und reparieren Maschinen und Produktionsanlagen. Sie fertigen Bauteile, montieren Anlagen und halten die Produktion am Laufen.
Mechatroniker bauen, warten und reparieren Anlagen und Maschinen, in denen Mechanik, Elektrik und Steuerungstechnik zusammenwirken. Sie montieren Bauteile, verdrahten Schaltschränke, programmieren Steuerungen und suchen Fehler in komplexen Systemen.
Maschinen- und Anlagenführer richten Produktionsmaschinen ein, bedienen sie, überwachen den laufenden Betrieb und halten die Anlagen instand. Der Beruf gehört zum Kern der industriellen Fertigung und läuft meist im Schichtbetrieb.
Elektroniker installieren, prüfen und reparieren elektrische Anlagen, Maschinen und Steuerungen – von der Hausinstallation bis zur Produktionsanlage. Je nach Fachrichtung liegt der Schwerpunkt auf Gebäudetechnik, Betriebstechnik oder Automatisierung.
Kfz-Mechatroniker warten und reparieren Fahrzeuge, suchen Fehler in Mechanik und Elektronik und bauen Zubehör ein. Der Beruf verbindet Schrauben mit Diagnosetechnik am Computer.
Paketzusteller bringen Sendungen von Verteilzentren zu Privathaushalten und Firmen, laden ihr Fahrzeug selbst und arbeiten eine Tour nach festem Zeitplan ab. Der Beruf ist körperlich anstrengend und findet fast vollständig im Freien und im Straßenverkehr statt.
Elektriker installieren, warten und reparieren elektrische Anlagen in Gebäuden, Industriebetrieben und Anlagen. Sie verlegen Leitungen, setzen Verteiler, messen Fehler ein und nehmen Anlagen in Betrieb.
Zerspanungsmechaniker fertigen Metallbauteile auf CNC-gesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen mit Toleranzen im Hundertstelmillimeterbereich. Sie richten die Maschinen ein, überwachen die Produktion und prüfen die Maße der Werkstücke.
Kfz-Monteure für Fahrzeugglas reparieren und tauschen Windschutzscheiben, Seiten- und Heckscheiben an Pkw und Nutzfahrzeugen und kalibrieren anschließend die Fahrerassistenzsysteme. Gearbeitet wird in der Werkstatt oder mit dem Servicefahrzeug direkt beim Kunden.
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik installieren und warten Heizungen, Bäder, Lüftungs- und Wasserversorgungsanlagen. Sie arbeiten meist auf Baustellen und in bewohnten Gebäuden.
Schweißer verbinden Metallteile dauerhaft durch Hitze, meist mit Lichtbogen- oder Schutzgasverfahren. Sie arbeiten in der Metallbau- und Stahlbaufertigung, im Anlagenbau und auf Baustellen und müssen ihre Nähte nach genormten Prüfungen belegen können.
Produktionsmitarbeiter bedienen Maschinen und Anlagen in der Fertigung, montieren Teile, füllen ab und kontrollieren die Qualität. Der Einstieg ist meist ohne Ausbildung möglich, die Arbeit läuft häufig im Schichtbetrieb.
9.052 Anzeigen, angezeigt 9.041 bis 9.052
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen |
|---|---|
| Industriemechaniker | 229 |
| Mechatroniker | 191 |
| Maschinen- und Anlagenführer | 185 |
| Kfz-Mechatroniker | 171 |
| Elektriker | 158 |
| Paketzusteller | 130 |
| Zerspanungsmechaniker | 119 |
| Elektroniker | 113 |
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 6.284 | 69 % |
| Ausbildung, Studium | 567 | 6 % |
| Befristeter Vertrag | 465 | 5 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 105 | 1 % |
| Studentenjobs, Werkstudent | 62 | 1 % |
| Arbeitnehmerüberlassung | 55 | 1 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Dies ist das größte gewerbliche Feld des Portals, und es umfasst zwei verwandte Welten. Die eine ist das Handwerk: Elektrik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Metallbau, Tischlerei, Maler- und Lackierarbeiten, Dachdeckerei, Bäckerei und Fleischerei. Die andere ist die industrielle Fertigung: Industriemechanik, Zerspanung, Mechatronik, Maschinen- und Anlagenführung, Montage, Instandhaltung.
Ein Elektroniker installiert, prüft und wartet Anlagen und dokumentiert die Messungen. Ein Zerspanungsmechaniker richtet Maschinen ein, misst Werkstücke nach und korrigiert Programme. In der Instandhaltung geht es um Störungssuche unter Zeitdruck, weil eine stehende Anlage Geld kostet. Das ist der gemeinsame Nenner des Feldes: das Ergebnis ist am Ende des Tages sichtbar, und ein Fehler ebenfalls.
Die duale Ausbildung ist hier der Normalfall und nicht nur eine Option: Sie dauert je nach Beruf drei bis dreieinhalb Jahre, wird vergütet und endet mit einer Kammerprüfung. Wer weiterkommen will, geht danach zum Meister oder zum staatlich geprüften Techniker – beides öffnet Führungsaufgaben, im Handwerk zusätzlich die Selbstständigkeit in den zulassungspflichtigen Gewerken.
Ohne Abschluss ist der Einstieg möglich, aber begrenzt: als Produktionsmitarbeiter, Helfer oder Angelernter. Diese Stellen sind in diesem Feld regelmäßig ausgeschrieben und ein realistischer Anfang. Wer dabei bleiben will, sollte die Nachqualifizierung von Anfang an mitdenken – über eine Umschulung oder über die Externenprüfung bei der Kammer, siehe Quereinstieg.
Körperlich fordernd, das steht am Anfang. Stehen, Heben, Zwangshaltungen, Lärm, Kälte oder Hitze je nach Gewerk. In der Produktion ist Schichtbetrieb verbreitet, häufig im Drei-Schicht-System mit Nachtanteilen; dafür gibt es Zuschläge, die in der Anzeige oft nicht stehen und im Gespräch erfragt werden sollten. Im Handwerk beginnt der Tag früh und endet mit der Rückfahrt vom Kunden.
Montage und Auswärtstätigkeit gehören in Teilen des Feldes dazu, mit Übernachtungen unter der Woche. Homeoffice gibt es praktisch nicht – die Kennzahl darüber gehört zu den niedrigsten des Portals, und das ist keine Lücke in den Daten, sondern die Natur der Sache. Wer eine Stelle mit planbaren Zeiten sucht, findet sie eher in der Instandhaltung mit festem Standort als in der Serviceabteilung.
Die Berufstabelle über diesem Text zeigt eine ungewöhnlich gleichmäßige Verteilung: kein einzelner Beruf dominiert, dafür stehen ein Dutzend Gewerke mit ähnlichen Zahlen nebeneinander. Anders gesagt: Die Nachfrage ist breit und nicht auf eine Nische beschränkt. Ausbildungsstellen stehen regelmäßig darunter, weil Betriebe dieses Feldes ihren Nachwuchs selbst ausbilden.
Ein Anschreiben darf in diesem Feld kurz sein, muss aber sagen, welche Maschinen, Anlagen oder Gewerke Sie kennen und welche Scheine Sie haben – Führerschein, Staplerschein, Schaltberechtigung. Das ist die Information, auf die gelesen wird; wie man sie sichtbar macht, steht in Der Lebenslauf.
Fragen Sie im Gespräch außerdem nach der Ausstattung: Werkzeug, Fahrzeug, Arbeitskleidung und deren Reinigung. Das klingt nach einer Nebensache und ist keine – wer eigenes Werkzeug mitbringen soll oder Arbeitskleidung selbst wäscht, arbeitet faktisch für weniger Geld, als in der Anzeige steht.
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