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Quereinsteiger/Fachberater für De'Longhi

Fachberater für De'Longhi demonstrieren und verkaufen Kaffeevollautomaten und Haushaltsgeräte der Marke direkt auf der Fläche großer Elektronikmärkte und Warenhäuser. Der Einstieg ist ohne einschlägige Ausbildung möglich, Produktwissen wird im Betrieb vermittelt.

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Gehalt

Was man als Quereinsteiger/Fachberater für De'Longhi verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 2.100 € 2.500 € 2.900 € 30.000 €
Mit Berufserfahrung 2.500 € 3.000 € 3.500 € 36.000 €
Mit langjähriger Erfahrung 3.000 € 3.700 € 4.600 € 44.400 €

Ein Tarifvertrag gilt nur bei Anstellung in einem tarifgebundenen Handelsunternehmen, dann greift der Einzelhandelstarif des jeweiligen Bundeslands; Agenturen zahlen meist frei verhandelte Grundgehälter. Entscheidend sind der Provisions- oder Prämienanteil, die Zahl der betreuten Standorte und ob Vollzeit oder Teilzeit vereinbart ist.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Was macht ein Fachberater für De'Longhi?

Fachberater arbeiten im Auftrag des Herstellers oder einer Vertriebsagentur auf der Verkaufsfläche fremder Händler, meist in Elektronikfachmärkten, Küchenstudios oder Warenhäusern. Sie stehen an einem Markenstand, mahlen Bohnen, brühen Espresso, erklären Brühdruck, Milchsysteme, Entkalkungsintervalle und den Unterschied zwischen zwei Geräten, die auf dem Papier fast gleich aussehen. Der Verkauf läuft über das Gespräch: zuhören, welchen Kaffee jemand trinkt, wie viele Tassen am Tag anfallen, ob Platz und Budget für ein Oberklassemodell da sind.

Zum Alltag gehört mehr als Beratung. Der Stand muss aufgebaut, bestückt und gereinigt werden, Displaygeräte brauchen frisches Wasser und Milch, Preisschilder und Aktionsaufsteller müssen stimmen. Verkaufszahlen, Kundenkontakte und Lagerbestände werden dokumentiert, oft über eine App. Wer im Außendienst für mehrere Märkte zuständig ist, schult zusätzlich das Personal des Händlers, damit die Marke auch dann richtig erklärt wird, wenn kein Markenberater vor Ort ist.

Wie wird man Fachberater für De'Longhi?

Es gibt keinen geschützten Ausbildungsweg. Eingestellt wird nach Auftreten, Sprache und Verkaufsbereitschaft, häufig über Promotion- und Vertriebsagenturen, die Marken auf der Fläche vertreten. Eine kaufmännische Ausbildung, Erfahrung im Einzelhandel, in der Gastronomie oder als Barista hilft deutlich, ist aber keine Bedingung. Viele kommen aus Service, Hotellerie oder aus ganz anderen Feldern.

Die Einarbeitung erfolgt über Produktschulungen des Herstellers, teils in Präsenz, teils online, dazu Verkaufstrainings und Begleitung durch erfahrene Kollegen in den ersten Wochen. Wer dauerhaft im Feld unterwegs ist, braucht einen Führerschein und Bereitschaft zu Reisen. Nach einigen Jahren ist der Wechsel in die Teamleitung, ins Training oder in den klassischen Außendienst möglich, dort wird dann meist eine abgeschlossene Ausbildung erwartet.

Was der Beruf verlangt

Der Arbeitstag läuft zu den Öffnungszeiten des Handels, also mit Spätdiensten und regelmäßig samstags. Vor Weihnachten und in Aktionswochen wird es dicht, im Sommer ist wenig los. Stehen ist die Grundhaltung des Berufs, oft acht Stunden auf hartem Boden, dazu Heben von Gerätekartons beim Auf- und Abbau. Wer mehrere Standorte betreut, sitzt zusätzlich viel im Auto.

Der Verkaufsdruck ist real. Abschlüsse werden gezählt, Zielvorgaben stehen im Vertrag, ein Teil des Einkommens hängt oft an Provision oder Prämien. Dazu kommt die Rolle als Gast im Haus eines anderen: Der Berater ist nicht beim Händler angestellt, muss sich aber mit dessen Personal arrangieren. Abweisende oder unfreundliche Kundschaft gehört dazu, ebenso Beschwerden über Geräte, für die man nicht verantwortlich ist. Befristete Verträge und Teilzeitmodelle sind in diesem Feld verbreitet.

Aussichten

Hochwertige Kaffeevollautomaten sind erklärungsbedürftig und teuer, deshalb setzen Hersteller weiter auf eigene Beratung am Regal. Solange Elektronikmärkte als Verkaufskanal bestehen, bleibt die Nachfrage nach Markenpersonal stabil, allerdings konjunktur- und saisonabhängig. Der Onlinehandel verschiebt Teile des Geschäfts, was den Bedarf an reiner Standpromotion begrenzt.

Entwicklung führt in die Betreuung mehrerer Standorte, in die Regional- oder Teamleitung einer Agentur, in Produkttraining oder in den Key-Account-Bereich beim Hersteller. Wer Produkt- und Verkaufswissen aufgebaut hat, kann branchennah wechseln, etwa zu anderen Marken der Hausgeräte-, Gastronomietechnik- oder Kaffeebranche.

Aufgaben

  • Kundschaft zu Kaffeevollautomaten und Haushaltsgeräten beraten
  • Geräte vorführen, Kaffee zubereiten und Funktionen erklären
  • Verkaufsabschlüsse erzielen und Zusatzprodukte anbieten
  • Markenstand aufbauen, bestücken, reinigen und Displaygeräte pflegen
  • Verkaufszahlen, Aktionen und Bestände dokumentieren
  • Verkaufspersonal des Händlers zu Produkten schulen
  • Reklamationen aufnehmen und an den Service weiterleiten

Voraussetzungen

  • Kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, kaufmännische oder gastronomische Erfahrung ist von Vorteil
  • Sicheres Deutsch und Freude an Gesprächen mit fremden Menschen
  • Bereitschaft zu Spätdiensten und Samstagsarbeit
  • Körperliche Belastbarkeit: langes Stehen, Heben von Gerätekartons
  • Führerschein Klasse B und Reisebereitschaft bei Betreuung mehrerer Märkte
  • Verkaufsorientierung und Umgang mit Zielvorgaben

Wo man arbeitet

  • Elektronikfachmärkte und Fachhandel
  • Warenhäuser und Küchenstudios
  • Vertriebs- und Promotionagenturen
  • Messen und Verkaufsaktionen
  • Außendienst mit wechselnden Standorten

Der Weg in den Beruf

Der Einstieg erfolgt in der Regel direkt über eine Bewerbung beim Hersteller oder bei einer Vertriebsagentur, ohne vorgeschriebene Ausbildung. Die Qualifizierung läuft über Produkt- und Verkaufsschulungen sowie eine Einarbeitung von wenigen Wochen auf der Fläche. Wer den Beruf langfristig anlegt, ergänzt ihn häufig durch eine kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel oder eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt.

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