Industriemechaniker
Industriemechaniker bauen, warten und reparieren Maschinen und Produktionsanlagen. Sie fertigen Bauteile, montieren Anlagen und halten die Produktion am Laufen.
- Offene Stellen
- 146
- Monatsbrutto
- 2.600 – 5.500 €
Nutzfahrzeugmechatroniker warten und reparieren Lkw, Busse, Anhänger und Aufbauten. Sie arbeiten an Dieselmotoren, Druckluftbremsen, Hydraulik und der Fahrzeugelektronik schwerer Fahrzeuge.
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| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.500 € | 2.800 € | 3.200 € | 33.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.000 € | 3.400 € | 3.900 € | 40.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.600 € | 4.200 € | 5.200 € | 50.400 € |
Am stärksten wirken Tarifbindung und Arbeitgebertyp: In Betrieben mit Tarifvertrag des Kfz-Gewerbes oder im öffentlichen Dienst nach TVöD bei Verkehrsbetrieben liegen die Löhne deutlich über denen kleiner freier Werkstätten. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftszulagen sowie Überstunden erhöhen das tatsächliche Monatseinkommen oft merklich.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Nutzfahrzeugmechatroniker sind Kfz-Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik. Ihre Arbeitsobjekte sind Sattelzugmaschinen, Kipper, Linienbusse, Anhänger, Auflieger und Sonderaufbauten wie Kran, Kühlkoffer oder Müllpresse. Ein großer Teil des Alltags besteht aus planbarer Wartung: Ölwechsel an Motoren mit dreißig Litern Füllmenge, Bremsbeläge und Bremsscheiben tauschen, Luftfederung prüfen, Achsspiel messen, Fahrzeuge für die Hauptuntersuchung und die Sicherheitsprüfung vorbereiten und dem Prüfingenieur vorführen. Dazu kommen Reparaturen nach Störung: undichte Druckluftleitungen, defekte Anlasser, Fehler im Abgasnachbehandlungssystem, Getriebe- und Kupplungsarbeiten.
Die Diagnose läuft überwiegend am Laptop. Moderne Lkw haben mehrere Dutzend Steuergeräte, die über Bus-Systeme verbunden sind; Fehlerspeicher auslesen, Messwerte vergleichen, Parametrieren und Softwareupdates aufspielen gehören genauso dazu wie das Lösen einer festgerosteten Radmutter. Wer im Kundendienst arbeitet, fährt mit dem Servicewagen zu liegengebliebenen Fahrzeugen an der Autobahn oder auf Baustellen.
Über die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik. Ausbildungsbetriebe sind Lkw- und Busvertragswerkstätten, freie Nutzfahrzeugwerkstätten, Speditionen mit eigener Werkstatt, Verkehrsbetriebe, Bauunternehmen und kommunale Fuhrparks. Rechtlich vorgeschrieben ist kein bestimmter Schulabschluss, in der Praxis stellen Betriebe meist mit mittlerem Abschluss oder gutem Hauptschulabschluss ein. Wichtig sind Physik und Mathematik, weil Hydraulik, Pneumatik und Elektrik rechnerisch verstanden werden müssen.
Quereinstieg ist möglich, aber selten ohne technische Grundlage. Landmaschinen-, Baumaschinen- oder Kfz-Mechatroniker aus dem Pkw-Bereich wechseln mit kurzer Einarbeitung. Wer aus einem völlig anderen Feld kommt, braucht in der Regel eine Umschulung über die Arbeitsagentur. Nach der Ausbildung folgen Herstellerschulungen, die Hochvolt-Qualifikation für Elektro- und Hybridfahrzeuge und häufig die Berechtigung zur Durchführung von Sicherheitsprüfungen.
Körperlich ist die Arbeit anstrengend. Bauteile sind schwer, Schraubverbindungen sitzen fest, viel wird über Kopf oder in der Hocke gearbeitet, oft in kalten oder zugigen Hallen. Öl, Fett, Bremsstaub und Dieselgeruch gehören dazu. Rückenprobleme und Verschleiß in Schultern und Knien sind in diesem Beruf verbreitet.
Die Arbeitszeiten richten sich nach den Fuhrparks: Lkw müssen fahren, also wird nachts, früh morgens oder am Wochenende geschraubt. Zwei- oder Dreischichtbetrieb ist in großen Werkstätten und bei Verkehrsbetrieben normal, Bereitschaftsdienst im Pannenservice ebenfalls. Dazu kommt Zeitdruck, weil jeder Standtag den Kunden Geld kostet. Wer sauber und ohne Aufsicht arbeiten möchte, findet das eher; wer Ruhe und feste Bürozeiten sucht, nicht. Ein Führerschein der Klasse C beziehungsweise CE ist praktisch unverzichtbar und wird oft vom Betrieb bezahlt.
Die Nachfrage ist hoch und stabil. Güterverkehr und öffentlicher Nahverkehr wachsen, während in den Werkstätten Fachkräfte fehlen; unbefristete Stellen sind die Regel, Bewerber können auswählen. Die Umstellung auf Elektro-Lkw und -Busse verändert die Arbeit, macht sie aber nicht weniger: Hochvoltsysteme, Batteriediagnose und Ladeinfrastruktur kommen hinzu, Bremsen, Fahrwerk und Aufbauten bleiben.
Entwicklungswege führen über den Kfz-Servicetechniker zum Meister, zur Werkstatt- oder Serviceleitung, in den technischen Kundendienst des Herstellers, in die Sachverständigentätigkeit bei Prüforganisationen oder in die Selbstständigkeit mit eigener Werkstatt. Ein Studium des Maschinenbaus oder der Fahrzeugtechnik ist mit Meisterbrief auch ohne Abitur möglich.
Üblich ist die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik im Betrieb und in der Berufsschule. Sie endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer beziehungsweise der Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer. Bei guter Leistung oder vorheriger technischer Ausbildung ist eine Verkürzung auf drei Jahre möglich.
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Industriemechaniker bauen, warten und reparieren Maschinen und Produktionsanlagen. Sie fertigen Bauteile, montieren Anlagen und halten die Produktion am Laufen.
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker richten beschädigte Fahrzeugkarosserien wieder her, bauen Aufbauten für Nutzfahrzeuge und montieren Anhänger, Kofferaufbauten oder Sonderfahrzeuge. Sie arbeiten mit Blech, Aluminium, Kunststoff und zunehmend mit Elektronik.
Kfz-Mechatroniker warten und reparieren Fahrzeuge, suchen Fehler in Mechanik und Elektronik und bauen Zubehör ein. Der Beruf verbindet Schrauben mit Diagnosetechnik am Computer.
Land- und Baumaschinenmechatroniker warten und reparieren Traktoren, Mähdrescher, Bagger und Kommunalfahrzeuge. Sie arbeiten an Hydraulik, Motoren, Elektronik und Steuerungssoftware – in der Werkstatt und direkt auf dem Feld oder der Baustelle.
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