Hausdame
Hausdamen leiten die Etagen- und Reinigungsabteilung eines Hotels: Sie kontrollieren Zimmer, planen den Personaleinsatz und verwalten Wäsche und Reinigungsmittel.
- Offene Stellen
- 16
- Monatsbrutto
- 2.300 – 4.600 €
Mitarbeiter im Housekeeping reinigen und richten Gästezimmer, Bäder und öffentliche Bereiche in Hotels, Kliniken oder Ferienanlagen. Die Arbeit ist körperlich anstrengend, taktgebunden und findet oft am Wochenende statt.
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| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.100 € | 2.200 € | 2.400 € | 26.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.200 € | 2.400 € | 2.700 € | 28.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.600 € | 3.100 € | 3.800 € | 37.200 € |
Die Bezahlung liegt im Einstieg vielerorts nahe am gesetzlichen Mindestlohn; deutlich mehr bringen Häuser, die den Tarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe des jeweiligen Bundeslandes anwenden, sowie Kliniken und Einrichtungen im öffentlichen Dienst nach TVöD. Wer über einen Gebäudedienstleister beschäftigt ist, wird häufig nach Zimmerzahl abgerechnet, die höheren Werte gelten für Hausdamen mit Führungsverantwortung.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Housekeeping bedeutet: Zimmer wieder in den Zustand bringen, in dem ein Gast sie erwartet. Dazu gehört das Abziehen und Neubeziehen der Betten, das Reinigen von Dusche, WC und Waschbecken, Staubwischen, Staubsaugen, das Nachlegen von Handtüchern, Seife, Kaffeekapseln und Schreibmaterial sowie das Leeren der Abfallbehälter. Unterschieden wird zwischen Abreisezimmern, die komplett gemacht werden, und Bleibezimmern, bei denen weniger Aufwand anfällt.
Dazu kommen die öffentlichen Bereiche: Lobby, Flure, Aufzüge, Treppenhäuser, Tagungsräume, Sanitäranlagen im Erdgeschoss. In vielen Häusern übernimmt das Housekeeping auch die Wäscheausgabe, den Umlauf der Schmutzwäsche, das Auffüllen der Etagenwagen und die Kontrolle der Minibar. Gefundene Gegenstände werden dokumentiert und an der Rezeption abgegeben, Schäden und Defekte an die Technik gemeldet.
Der Arbeitstag folgt einem Zimmerplan. Wie viele Zimmer pro Schicht zu schaffen sind, hängt vom Haus ab; in der Stadthotellerie sind zwölf bis achtzehn Abreisezimmern in einer Schicht keine Seltenheit. Wer im Team einer Hausdame arbeitet, wird von dieser kontrolliert und eingeteilt.
Eine Ausbildung ist für den Einstieg nicht vorgeschrieben. Viele Häuser stellen ohne Vorerfahrung ein und lernen neue Kräfte in einigen Tagen an, meist begleitet durch eine erfahrene Kollegin. Deutschkenntnisse auf einfachem Niveau genügen oft, weil die Abläufe standardisiert sind; im Gästekontakt sind sie hilfreich.
Es gibt aber formale Wege: die dreijährige Ausbildung zur Hauswirtschafterin oder zum Hauswirtschafter, die zweijährige Ausbildung im Bereich Gebäudereinigung sowie Weiterbildungen zur Hausdame beziehungsweise Executive Housekeeper. Wer aufsteigen will, kommt mit einer solchen Qualifikation deutlich schneller voran. Quereinsteiger aus Reinigung, Gastronomie oder Pflegehilfe finden sich schnell ein.
Die Arbeit geht in Rücken, Knie und Handgelenke. Betten heben, Matratzen wenden, gebückt Wannen schrubben, den Wagen über Teppich schieben - das summiert sich über Jahre. Reinigungsmittel belasten die Haut, Handschuhe sind Pflicht und werden trotzdem oft weggelassen, weil sie beim Arbeiten stören.
Der Zeitdruck ist real. Abreisen und Anreisen liegen dicht beieinander, und der Zimmerplan gibt keine Puffer her. Gearbeitet wird an Wochenenden, an Feiertagen und in Urlaubsregionen in ausgeprägten Saisonspitzen; in Ferienhotels sind Zwei-Schicht-Modelle üblich, in der Stadt eher der frühe Tagdienst. Teilzeit, Befristungen und Arbeit über Dienstleister sind in der Branche verbreitet, ebenso Abrechnung nach Zimmerzahl statt nach Stunde - ein Modell, das Beschäftigte unter Druck setzt.
Gefragt sind Gründlichkeit auch am Ende der Schicht, Diskretion in fremden Zimmern und Verlässlichkeit, weil ein fehlender Mensch im Team direkt beim Rest ankommt.
Housekeeping-Kräfte werden dauerhaft gesucht; viele Häuser finden nicht genug Personal und arbeiten mit externen Dienstleistern. Wer bleibt, kann Vorarbeiterin werden, dann Hausdame mit Einteilung, Bestellwesen und Qualitätskontrolle, in großen Häusern Executive Housekeeper mit Budgetverantwortung. Auch ein Wechsel in Klinik-, Pflegeheim- oder Objektreinigung ist möglich, dort mit geregelteren Zeiten. Ohne Aufstieg bleibt die Bezahlung nahe am Mindestlohn.
Der Einstieg erfolgt meist ohne Ausbildung über eine betriebliche Anlernung von wenigen Tagen bis Wochen. Wer den Beruf formal lernen will, absolviert die dreijährige Ausbildung zur Hauswirtschafterin oder eine Ausbildung im Reinigungshandwerk. Für Leitungsaufgaben folgt eine Weiterbildung zur Hausdame oder zum Executive Housekeeper.
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Hausdamen leiten die Etagen- und Reinigungsabteilung eines Hotels: Sie kontrollieren Zimmer, planen den Personaleinsatz und verwalten Wäsche und Reinigungsmittel.
Zimmermädchen reinigen und richten Gästezimmer in Hotels und Pensionen her: Betten beziehen, Bäder putzen, Wäsche und Verbrauchsmaterial auffüllen. Der Beruf ist körperlich anstrengend, wird meist ohne formale Ausbildung ausgeübt und liegt im Lohnniveau nahe am Mindestlohn.
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