Frühstücksmitarbeiter
Frühstücksmitarbeiter richten in Hotels und Pensionen das Frühstücksbuffet ein, bedienen die Gäste am Morgen und räumen anschließend auf. Der Arbeitstag beginnt meist zwischen fünf und sechs Uhr.
14 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Frühstücksmitarbeiter verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.100 € | 2.300 € | 2.600 € | 27.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.300 € | 2.600 € | 2.900 € | 31.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.500 € | 2.900 € | 3.400 € | 34.800 € |
Viele Betriebe zahlen nah am Mindestlohn; deutlich mehr gibt es in tarifgebundenen Häusern nach dem Manteltarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe des jeweiligen Bundeslandes sowie in Kettenhotels der oberen Kategorien. Entscheidend sind außerdem Region, Betriebsgröße und Zuschläge für Sonntags- und Feiertagsarbeit, da viele Stellen in Teilzeit oder saisonal angeboten werden.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Frühstücksmitarbeiter?
Der Dienst beginnt früh, oft gegen halb sechs. Bis die ersten Gäste kommen, muss das Buffet stehen: Aufschnitt und Käse auf Platten legen, Obst schneiden, Müsli und Marmeladen auffüllen, Brötchen aufbacken, Rühreier und Würstchen in die Warmhaltebehälter geben, Kaffeemaschine anfahren und Säfte bereitstellen. Die Tische werden eingedeckt, Servietten, Besteck und Blumen kontrolliert.
Während der Frühstückszeit läuft die Arbeit parallel: Gäste begrüßen und platzieren, Kaffee und Tee nachschenken, Sonderwünsche aufnehmen, benutztes Geschirr abräumen, Tische neu eindecken und dabei das Buffet ständig nachfüllen. Leere Platten wirken schnell unappetitlich, deshalb wird laufend nachgelegt und ausgetauscht. In kleineren Häusern kommt der Verkauf von Frühstückskarten oder das Abzeichnen von Zimmernummern dazu.
Nach Buffetschluss folgt der Abbau: Reste nach Hygienevorschriften trennen und dokumentieren, Temperaturen für die HACCP-Listen eintragen, Geschirr in die Spülmaschine, Buffetanlage und Kaffeemaschine reinigen, Böden wischen. Häufig wird schon für den nächsten Morgen vorbereitet und Ware aus dem Lager kontrolliert.
Wie wird man Frühstücksmitarbeiter?
Eine bestimmte Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Viele Häuser stellen angelernte Kräfte ein und schulen sie in den ersten Tagen am Buffet ein. Vorkenntnisse aus Gastronomie, Küche oder Einzelhandel helfen. Wer sich langfristig binden will, kann eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe (zwei Jahre) oder zum Restaurantfachmann (drei Jahre) anschließen. Pflicht ist eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt, dazu kommt eine betriebliche Hygieneschulung. Der Beruf ist ein häufiger Einstieg für Quereinsteiger und für Menschen, die nach einer Familienphase in Teilzeit zurückkehren.
Was der Beruf verlangt
Der frühe Beginn ist die größte Umstellung. Wer um halb sechs am Buffet steht, ist um vier Uhr aufgestanden - dauerhaft, auch an Wochenenden und Feiertagen, weil Hotels dann am vollsten sind. Die Schicht endet zwar am frühen Nachmittag, der Rhythmus verlangt aber früh ins Bett. Gearbeitet wird stehend und gehend, mit Tabletts, Geschirrkörben und Getränkekisten, dazu Zugluft zwischen Küche und Restaurant.
In der Frühstückszeit ist Tempo gefordert, gleichzeitig erwarten Gäste einen freundlichen Ton, auch wenn drei Tische gleichzeitig winken. Beschwerden über kalten Kaffee oder fehlende Brötchen gehören dazu. In Häusern mit dünner Besetzung kommt die gesamte Arbeit auf zwei oder drei Personen, Krankheitsausfälle spürt man sofort. Fremdsprachenkenntnisse, mindestens Englisch, sind in Städten und Ferienregionen praktisch unverzichtbar. Die Bezahlung liegt in vielen Betrieben nah am Mindestlohn, viele Stellen sind Teilzeit oder auf Saison begrenzt.
Aussichten
Hotels und Pensionen suchen fast überall Frühstückspersonal, die Fluktuation ist hoch und Bewerber haben oft die Wahl zwischen mehreren Häusern. Sicher ist die Nachfrage vor allem in Städten mit Geschäftsreiseverkehr und in Urlaubsregionen, dort allerdings teils saisonal. Wer bleibt, kann Verantwortung für das Frühstücksbuffet oder die Schichtleitung übernehmen, in den Service- oder Küchenbereich wechseln oder über eine Ausbildung und später eine Weiterbildung zum Restaurantmeister aufsteigen. Auch der Wechsel in Betriebsgastronomie, Klinikcatering oder auf Kreuzfahrtschiffe ist ein üblicher Weg.
Aufgaben
- Frühstücksbuffet aufbauen, dekorieren und laufend nachfüllen
- Speisen vorbereiten: Obst schneiden, Aufschnitt platzieren, Eier und Würstchen zubereiten
- Tische eindecken, abräumen und neu vorbereiten
- Gäste begrüßen, platzieren und Getränke servieren
- Kaffeemaschine, Buffetanlage und Geschirr reinigen
- Temperaturen und Hygienevorgaben nach HACCP dokumentieren
- Warenbestand prüfen und Nachschub aus dem Lager holen
- Frühstück abrechnen oder Zimmernummern erfassen
Voraussetzungen
- Kein bestimmter Schulabschluss nötig, Anlernen im Betrieb üblich
- Belehrung nach Infektionsschutzgesetz und Hygieneschulung
- Bereitschaft zu Arbeitsbeginn zwischen fünf und sechs Uhr, auch am Wochenende
- Körperliche Belastbarkeit: langes Stehen, Tragen von Tabletts und Kisten
- Freundliches Auftreten und Ruhe bei hohem Gästeaufkommen
- Grundkenntnisse Englisch, in Ferienregionen weitere Sprachen hilfreich
- Sauberkeit und Zuverlässigkeit
Wo man arbeitet
- Stadt- und Businesshotels
- Ferienhotels und Pensionen
- Hostels und Jugendherbergen
- Tagungs- und Kurhäuser
- Kreuzfahrtschiffe
- Betriebsrestaurants mit Frühstücksangebot
Der Weg in den Beruf
Der Einstieg erfolgt meist ohne formale Ausbildung durch Anlernen im Betrieb, begleitet von einer Hygieneschulung und der Belehrung durch das Gesundheitsamt. Wer sich qualifizieren will, kann die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe oder die dreijährige Ausbildung zum Restaurantfachmann absolvieren, beide mit IHK-Abschluss.
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Baristas bereiten Espresso, Filterkaffee und Milchgetränke zu, bedienen und pflegen Siebträgermaschinen und Mühlen und beraten Gäste zu Kaffeesorten. Der Beruf verbindet Handwerk am Kaffee mit Arbeit im Service.
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- 2.100 – 3.800 €
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- Offene Stellen
- 22
- Monatsbrutto
- 2.100 – 3.200 €
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