Content Manager
Content-Manager planen, erstellen und pflegen Inhalte für Websites, Blogs, Newsletter und Social Media. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Redaktion, Marketing und Technik.
- Offene Stellen
- 0
- Monatsbrutto
- 2.600 – 6.500 €
Copywriter schreiben Texte, die verkaufen oder überzeugen: Anzeigen, Websites, Newsletter, Produktbeschreibungen, Kampagnenslogans. Sie arbeiten in Agenturen, in Marketingabteilungen oder freiberuflich.
0 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.400 € | 2.900 € | 3.400 € | 34.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.200 € | 3.900 € | 4.700 € | 46.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.200 € | 5.200 € | 7.000 € | 62.400 € |
Ein Tarifvertrag existiert in der Werbebranche in der Regel nicht, die Gehälter werden frei verhandelt und liegen entsprechend weit auseinander. Am stärksten wirken Agenturgröße und Standort - große Häuser in München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf zahlen deutlich mehr als kleine Agenturen in der Provinz -, außerdem zahlt die Industrie meist besser als Agenturen.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Copywriter schreiben Texte mit einem Ziel: ein Produkt verkaufen, eine Anmeldung auslösen, eine Marke bekannt machen. Das reicht von der Headline einer Plakatkampagne über Produkttexte im Onlineshop bis zu Landingpages, Newslettern, Skripten für Social-Media-Videos und Formulierungen für Verpackungen. In Agenturen arbeiten Copywriter meist im Paar mit einem Art Director an Konzepten, die dem Kunden präsentiert werden. In Unternehmen sitzen sie im Marketing und liefern laufend Texte für Kampagnen, Shops und Vertriebsunterlagen.
Zum Alltag gehört mehr als Schreiben. Briefings entgegennehmen und nachfragen, Zielgruppen und Wettbewerber recherchieren, Produkte verstehen, Varianten für A/B-Tests liefern, Suchbegriffe einarbeiten, Zeichenlängen einhalten und Korrekturen von Kunden oder der Rechtsabteilung umsetzen. Ein guter Teil der Arbeitszeit besteht aus Abstimmung, Überarbeitung und dem Verwerfen eigener Ideen.
Es gibt keinen geschützten Zugang und keine klassische Ausbildung. Üblich sind Studiengänge wie Kommunikationswissenschaft, Germanistik, Marketing, Medien- oder Werbekommunikation, dazu Texterschulen und private Akademien mit Kursen von wenigen Monaten bis zu zwei Jahren. Viele kommen aus dem Journalismus, aus dem Onlinemarketing oder ganz ohne einschlägigen Abschluss über Praktika, Volontariate und Junior-Stellen in Agenturen.
Entscheidend ist die Arbeitsprobe. Wer ein Portfolio mit echten oder konzeptionellen Arbeiten zeigt, das Idee, Kanal und Zielgruppe erkennbar zusammenbringt, hat bessere Chancen als jemand mit passendem Abschluss und leerer Mappe. Erwartet werden außerdem sichere Rechtschreibung und Grammatik, gutes Englisch und Grundwissen über Suchmaschinenoptimierung, Analysewerkzeuge und die üblichen Content-Management-Systeme.
Der Beruf ist geistig anstrengend und stark von Terminen getrieben. Kampagnenphasen, Pitches und Produkteinführungen bringen Abende und gelegentlich Wochenenden mit sich, besonders in Agenturen. Kritik gehört zum Tagesgeschäft: Texte werden gekürzt, umgestellt, abgelehnt, oft von Menschen ohne Textkompetenz. Wer eigene Formulierungen als unantastbar empfindet, hält das schlecht aus.
Die Auftragslage in der Werbebranche schwankt mit den Marketingbudgets, und Berufseinsteiger arbeiten häufig befristet oder als Freelancer. Sprachmodelle übernehmen inzwischen Routinetexte wie Produktbeschreibungen und Standard-Newsletter. Das setzt den einfachen Teil des Marktes unter Druck und verschiebt die Anforderungen in Richtung Konzept, Markenverständnis, Redaktion und Beurteilung maschineller Entwürfe.
Nachgefragt sind Copywriter mit nachweisbarer Wirkung und mit Spezialisierung: Performance-Texte mit messbaren Konversionsraten, technische oder medizinische Themen, Business-to-Business, UX-Texte in Produktteams, Markenführung. Wer nur allgemeine Texte auf mittlerem Niveau liefert, konkurriert mit einem großen und günstigen Angebot.
Entwicklungswege führen zum Senior Copywriter, zum Creative Director oder in die Leitung eines Content-Teams. Andere gehen in die Beratung, in die Strategie oder machen sich selbstständig, wo die Einkommen mit Kundenstamm und Verhandlungsgeschick weit auseinandergehen. Der Wechsel zwischen Agentur und Unternehmen ist in beide Richtungen üblich; die Arbeitszeiten sind auf der Unternehmensseite meist verlässlicher.
Der übliche Weg führt über ein Studium in Kommunikation, Marketing, Medien oder Germanistik, oft ergänzt durch eine Texterschule oder Akademie mit Kursen von einigen Monaten bis zu zwei Jahren. Danach folgt meist ein Praktikum, Volontariat oder eine Junior-Stelle in einer Agentur. Ein geschützter Abschluss existiert nicht, ausschlaggebend ist das Portfolio.
Zu diesem Beruf steht gerade keine Anzeige im Bestand. Der Bestand wird täglich abgeglichen; die Suche zeigt auch verwandte Bezeichnungen.
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