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Gesundheit & Pflege

Pharmazeutisch-Technischer Assistent / Apothekerassistent ROSSMANN-Apotheke B.V

Pharmazeutisch-technische Assistenten stellen Arzneimittel her, prüfen Rezepte und beraten Kundinnen und Kunden in der Apotheke. Sie arbeiten unter der Aufsicht einer Apothekerin oder eines Apothekers und tragen den größten Teil des täglichen Handverkaufs.

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Gehalt

Was man als Pharmazeutisch-Technischer Assistent / Apothekerassistent ROSSMANN-Apotheke B.V verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 2.300 € 2.600 € 2.900 € 31.200 €
Mit Berufserfahrung 2.700 € 3.000 € 3.400 € 36.000 €
Mit langjähriger Erfahrung 3.000 € 3.400 € 4.200 € 40.800 €

Maßgeblich ist meist der Bundesrahmentarifvertrag für Apothekenmitarbeiter zwischen ADEXA und dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken, der nach Berufsjahren gestaffelt ist; in nicht tarifgebundenen Apotheken wird frei verhandelt. Deutlich mehr zahlen in der Regel pharmazeutische Industrie und Großhandel, Notdienstzuschläge kommen in der Apotheke hinzu.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Was macht ein Pharmazeutisch-Technischer Assistent?

PTA stehen im Zentrum des Apothekenbetriebs. Sie nehmen Rezepte entgegen, prüfen sie auf Vollständigkeit, Dosierung und Wechselwirkungen, suchen die Präparate heraus und erklären deren Anwendung. Im Handverkauf beraten sie zu rezeptfreien Mitteln gegen Erkältung, Schmerzen, Hautprobleme oder Magenbeschwerden und entscheiden mit, wann jemand besser zum Arzt gehen sollte.

Daneben stellen sie Arzneimittel selbst her: Salben, Kapseln, Lösungen, Zäpfchen, Teemischungen. Jede Rezeptur wird dokumentiert, jede Ausgangssubstanz geprüft. Weitere Aufgaben sind Warenannahme und -kontrolle, Lagerhaltung mit Blick auf Verfallsdaten und Kühlkette, Betäubungsmitteldokumentation, Abrechnung mit den Krankenkassen sowie Blutdruck- und Blutzuckermessungen. In Filialketten und Drogerieapotheken kommen Kassentätigkeit, Aktionsflächen und Sortimentspflege hinzu.

Wie wird man Pharmazeutisch-Technischer Assistent?

Der Weg führt über eine schulische Ausbildung an einer staatlich anerkannten PTA-Schule. Sie dauert zwei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, danach folgt ein halbjähriges Praktikum in einer Apotheke. Erst nach dessen Abschluss wird die Berufserlaubnis erteilt. Voraussetzung ist in der Regel ein mittlerer Schulabschluss. Die Schulzeit wird meist nicht vergütet, an privaten Schulen fällt Schulgeld an; eine Förderung über BAföG oder Aufstiegs-BAföG ist möglich.

Quereinstieg ohne diese Ausbildung gibt es nicht, der Beruf ist gesetzlich geregelt. Wer aus einem anderen Gesundheitsberuf kommt, muss die Ausbildung vollständig durchlaufen. Ausländische Abschlüsse können auf Antrag anerkannt werden, meist verbunden mit einer Kenntnisprüfung und Sprachnachweis auf Niveau B2.

Was der Beruf verlangt

Der Arbeitstag verläuft im Stehen, oft acht Stunden lang, mit ständigem Kundenkontakt und wenig Pausen. Samstagsdienste sind üblich, Nacht- und Notdienste je nach Apotheke ebenfalls. Konzentration ist Pflicht: Ein Zahlendreher bei der Dosierung oder eine übersehene Wechselwirkung hat Folgen. Gleichzeitig muss die Beratung schnell gehen, weil im Rücken die Schlange wartet.

Lieferengpässe kosten viel Zeit und Nerven, weil Alternativen gesucht, Rücksprachen mit Arztpraxen geführt und Kunden vertröstet werden müssen. Hinzu kommt der Umgang mit gereizten oder kranken Menschen. Die Bezahlung gilt im Verhältnis zur Verantwortung als niedrig, das ist einer der häufigsten Kritikpunkte im Beruf und ein Grund für Abwanderung in Industrie oder Großhandel.

Aussichten

PTA werden bundesweit gesucht, offene Stellen bleiben in vielen Regionen monatelang unbesetzt. Der Arbeitsmarkt ist damit sehr sicher, ein Wechsel meist kurzfristig möglich. Neben der öffentlichen Apotheke bieten Krankenhausapotheken, pharmazeutische Industrie, Großhandel und Prüflabore Beschäftigung, teils mit besseren Arbeitszeiten und höherer Vergütung.

Weiterbildungen gibt es unter anderem in Ernährungsberatung, Dermokosmetik, Onkologie, Homöopathie oder Qualitätsmanagement. Mit Zusatzqualifikation und Erfahrung ist die Position der Filialleitung im nichtpharmazeutischen Bereich oder die Übernahme von Rezeptur- und Prüfverantwortung möglich. Wer weiter will, kann Pharmazie studieren; die PTA-Ausbildung wird dabei nicht angerechnet, hilft aber inhaltlich.

Aufgaben

  • Rezepte auf Vollständigkeit, Dosierung und Wechselwirkungen prüfen
  • Kundinnen und Kunden zu rezeptfreien Arzneimitteln beraten
  • Salben, Kapseln, Lösungen und Teemischungen nach Rezeptur herstellen
  • Ausgangsstoffe prüfen und Herstellung dokumentieren
  • Warenannahme, Lagerhaltung und Kontrolle der Verfallsdaten
  • Betäubungsmittel dokumentieren und Kassenabrechnung vorbereiten
  • Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte messen
  • Bei Lieferengpässen Alternativen suchen und mit Arztpraxen Rücksprache halten

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene Ausbildung zur PTA mit staatlicher Prüfung und Berufserlaubnis
  • Mindestens mittlerer Schulabschluss als Zugangsvoraussetzung
  • Sicheres Rechnen und sorgfältiges, fehlerfreies Arbeiten
  • Interesse an Chemie, Biologie und Arzneimittelkunde
  • Freundlichkeit und Geduld im Umgang mit kranken und gereizten Menschen
  • Körperliche Belastbarkeit für langes Stehen
  • Bereitschaft zu Samstags- und Notdiensten

Wo man arbeitet

  • Öffentliche Apotheken und Filialapotheken
  • Apotheken in Drogeriemärkten und Einkaufszentren
  • Krankenhausapotheken
  • Pharmazeutische Industrie und Prüflabore
  • Pharmagroßhandel

Der Weg in den Beruf

Die Ausbildung findet an einer staatlich anerkannten PTA-Schule statt und dauert zwei Jahre, gefolgt von einem sechsmonatigen Praktikum in einer Apotheke. Abschluss ist die staatliche Prüfung und die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung. Die schulische Zeit wird nicht vergütet, an privaten Schulen fällt Schulgeld an.

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Verwandte Berufe

Apotheker

Apotheker geben verschreibungspflichtige und frei verkäufliche Arzneimittel ab, prüfen Rezepte auf Wechselwirkungen und beraten zu Anwendung und Dosierung. Sie arbeiten in öffentlichen Apotheken, Krankenhausapotheken, in der Pharmaindustrie oder in der Arzneimittelüberwachung.

Offene Stellen
4
Monatsbrutto
3.500 – 8.500 €

Chemielaborant

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5
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2.600 – 5.600 €

Pharmakant

Pharmakanten stellen Arzneimittel im industriellen Maßstab her: Sie bedienen und überwachen Anlagen, in denen Tabletten gepresst, Salben gerührt oder Injektionslösungen abgefüllt werden, und dokumentieren jeden Schritt lückenlos. Der Beruf verbindet Anlagentechnik mit strengen Hygiene- und Qualitätsvorschriften.

Offene Stellen
0
Monatsbrutto
2.900 – 5.800 €

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