Hausmeister Gebäudewartung
Hausmeister in der Gebäudewartung halten Wohnanlagen, Bürogebäude oder Schulen instand: Sie beheben kleine Schäden, kontrollieren technische Anlagen, koordinieren Handwerksfirmen und sorgen für Ordnung und Sicherheit auf dem Grundstück.
4 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Hausmeister Gebäudewartung verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.300 € | 2.600 € | 3.000 € | 31.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.700 € | 3.100 € | 3.600 € | 37.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.100 € | 3.600 € | 4.400 € | 43.200 € |
Am stärksten wirkt der Arbeitgebertyp: bei Kommunen, Schulen und Kliniken gilt meist der TVöD (etwa Entgeltgruppe 5 bis 7, mit Meister oder Objektverantwortung höher), bei privaten Facility-Dienstleistern liegen die Löhne oft am unteren Rand. Zulagen für Rufbereitschaft, Winterdienst und Wochenendeinsätze erhöhen das tatsächliche Einkommen spürbar.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Hausmeister in der Gebäudewartung?
Der Arbeitstag beginnt meist mit einem Rundgang: Sind Treppenhausleuchten defekt, tropft es im Keller, ist die Tiefgarageneinfahrt frei, liegt Müll neben den Containern. Danach folgt die Abarbeitung offener Meldungen. Ein tropfender Wasserhahn wird neu abgedichtet, eine klemmende Tür nachjustiert, ein Namensschild am Klingeltableau getauscht, ein Rauchmelder mit neuer Batterie versehen. Dazu kommen wiederkehrende Kontrollen an Heizungsanlage, Lüftung, Aufzug und Brandschutztüren, deren Ergebnisse in Prüfbücher oder in eine Software eingetragen werden.
Ein zweiter großer Teil der Arbeit ist Koordination. Für alles, was Fachbetriebe erledigen müssen - Aufzugswartung, Heizungsservice, Elektroprüfung, Dachreparatur -, holt der Hausmeister Termine ein, öffnet Türen, begleitet die Monteure und prüft, ob die Leistung erbracht wurde. Hinzu kommen Außenanlagen: Rasen mähen, Hecken schneiden, Laub räumen, im Winter Streuen und Schneeschieben. In Wohnanlagen gehört der Umgang mit Mietern dazu, in Schulen mit Lehrkräften und Schulleitung, in Unternehmen mit dem Facility Management.
Wie wird man Hausmeister in der Gebäudewartung?
Es gibt keine eigene Ausbildung zum Hausmeister. Der typische Weg führt über einen handwerklichen Abschluss, etwa als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker, Tischler, Maler oder Gärtner, gefolgt von einigen Jahren Berufspraxis. Wer bereits im Beruf ist, kann sich zum Hausmeister mit Zertifikat oder zur Fachkraft für Gebäudemanagement weiterbilden; Kammern und private Anbieter bieten solche Lehrgänge in wenigen Wochen bis Monaten an. Quereinstieg ohne Handwerksberuf kommt vor, verlangt aber nachweisbares praktisches Können. Für Arbeiten an Elektro- und Gasanlagen sind Befähigungsnachweise nötig, ohne die nur abgeschaltet und der Fachbetrieb gerufen werden darf. Ein Führerschein ist fast immer Voraussetzung.
Was der Beruf verlangt
Die Arbeit ist körperlich: Leitern, Treppen, schwere Container, Winterdienst früh am Morgen, Arbeit im Freien bei jedem Wetter. Rufbereitschaft an Abenden und Wochenenden ist in vielen Stellen eingeplant, bei Rohrbruch oder Heizungsausfall zählt nicht die Uhrzeit. Wer mehrere Objekte betreut, ist ständig unterwegs und muss Prioritäten selbst setzen. Fachlich ist Breite gefragt statt Tiefe - man muss von Sanitär, Elektrik, Schließtechnik, Heizung und Garten genug verstehen, um Probleme richtig einzuschätzen. Unangenehm sind oft die Menschen im Umfeld: Beschwerden über Lärm, Nachbarschaftsstreit, Vorwürfe wegen nicht geräumter Wege. Verschmutzte Keller, Sperrmüll und Sanitärarbeiten gehören dazu. Wer Dokumentation als überflüssig empfindet, kommt schlecht zurecht, denn Prüffristen und Verkehrssicherungspflichten sind rechtlich bindend.
Aussichten
Gebäude gibt es überall, und der Bedarf an Personal für ihre Wartung ist stabil. Wohnungsgesellschaften, Kommunen, Kliniken und Facility-Dienstleister suchen dauerhaft, besonders Bewerber mit handwerklichem Abschluss und Elektro-Befähigung. Entwicklungswege führen zum Objektleiter mit mehreren Hausmeistern im Team, in die technische Leitung eines größeren Objekts oder über eine Weiterbildung ins Facility Management. Mit Meisterbrief ist auch der eigene Hausmeisterservice möglich, der Wartung, Reinigung und Winterdienst für mehrere Auftraggeber übernimmt. Wer bei Dienstleistern arbeitet, spürt allerdings den Preisdruck der Ausschreibungen deutlich stärker als bei kommunalen Arbeitgebern.
Aufgaben
- Rundgänge und Sichtkontrollen an Gebäude und Außenanlagen
- kleine Reparaturen an Sanitär, Elektrik, Türen und Fenstern
- Ablesen und Überwachen von Heizungs- und Lüftungsanlagen
- Fremdfirmen für Wartung und Prüfung beauftragen und begleiten
- Prüffristen dokumentieren und Wartungsnachweise führen
- Grünpflege, Müllentsorgung, Streu- und Räumdienst
- Störungsmeldungen von Mietern oder Nutzern aufnehmen und abarbeiten
- Schlüssel- und Zutrittsverwaltung
Voraussetzungen
- abgeschlossene handwerkliche Ausbildung oder gleichwertige Praxis
- breites technisches Grundverständnis für Haustechnik
- Führerschein Klasse B
- körperliche Belastbarkeit, Schwindelfreiheit auf Leitern
- Zuverlässigkeit und Bereitschaft zu Rufbereitschaft
- freundlicher, klarer Umgang mit Mietern und Nutzern
- Grundkenntnisse in Dokumentation und PC-Nutzung
Wo man arbeitet
- Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen
- Facility-Management-Dienstleister
- Schulen, Kitas und kommunale Liegenschaften
- Kliniken, Pflegeheime und Hotels
- Industrie- und Bürogebäude
- eigener Hausmeisterservice
Der Weg in den Beruf
Üblich ist eine drei- bis dreieinhalbjährige Ausbildung in einem Handwerksberuf, etwa Anlagenmechanik SHK, Elektronik oder Tischlerei, mit Gesellenbrief. Darauf folgen einige Jahre Praxis und häufig ein Lehrgang zum zertifizierten Hausmeister oder zur Fachkraft für Gebäudemanagement, der wenige Wochen bis Monate dauert. Quereinstieg mit praktischer Erfahrung ist möglich, begrenzt aber die Arbeiten an Elektro- und Gasanlagen.
Offene Stellen als Hausmeister Gebäudewartung
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Hausmeister/in Gebäudewartung (m/w/d) in Teilzeit (20h/Woche)
Hausmeister/in Gebäudewartung (m/w/d)
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- Offene Stellen
- 10
- Monatsbrutto
- 2.500 – 5.000 €
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- Offene Stellen
- 17
- Monatsbrutto
- 2.600 – 5.300 €
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- Offene Stellen
- 18
- Monatsbrutto
- 3.000 – 8.500 €
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- Offene Stellen
- 3
- Monatsbrutto
- 2.700 – 5.800 €
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