Franchise-Nehmer im McDonald's System deutschlandweit
Franchise-Nehmer im McDonald's System führen als selbstständige Unternehmer ein oder mehrere Restaurants auf eigenes Risiko und nach den Vorgaben des Franchise-Gebers. Sie verantworten Personal, Umsatz, Kosten und Servicequalität ihres Betriebs.
16 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Franchise-Nehmer im McDonald's System deutschlandweit verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.000 € | 4.500 € | 6.500 € | 54.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.500 € | 7.000 € | 12.000 € | 84.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 7.000 € | 12.000 € | 25.000 € | 144.000 € |
Es handelt sich um Unternehmereinkommen, nicht um Lohn: Es gibt keinen Tarifvertrag, und die Entnahme hängt von Standortumsatz, Personal- und Wareneinsatzquote, Franchise- und Mietgebühren sowie der Zahl der geführten Restaurants ab. Einzelbetriebe liegen deutlich am unteren Rand, Mehrfach-Franchise-Nehmer mit mehreren Standorten am oberen; in schwachen Jahren ist auch ein Verlust möglich.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Franchise-Nehmer im McDonald's System?
Ein Franchise-Nehmer betreibt ein oder mehrere Schnellrestaurants als eigenes Unternehmen. Das Gebäude, die Marke, die Rezepte, die Warenlogistik und die Werbung kommen vom Franchise-Geber, das wirtschaftliche Risiko trägt der Franchise-Nehmer. Der Arbeitsalltag besteht aus Personalführung und Zahlen: Dienstpläne für oft 60 bis 120 überwiegend geringfügig oder in Teilzeit beschäftigte Mitarbeitende, Einstellungsgespräche, Einarbeitung, Umgang mit hoher Fluktuation. Dazu kommen Wareneinsatz und Personalkostenquote, Kassenumsätze, Reklamationen, Hygienekontrollen, Instandhaltung von Küchentechnik und Drive-in, Abstimmung mit dem Betreuer des Franchise-Gebers sowie lokale Aktionen. Viele Franchise-Nehmer stehen selbst regelmäßig im Restaurant, besonders in Stoßzeiten oder wenn Führungskräfte fehlen. Wer mehrere Standorte hält, arbeitet stärker über Restaurantleitungen und Bezirksleiter und verschiebt sich Richtung Controlling, Expansion und Verhandlung.
Wie wird man Franchise-Nehmer im McDonald's System?
Es gibt keine Ausbildung mit diesem Titel. Der Weg führt über ein Auswahlverfahren des Franchise-Gebers, gefolgt von einem mehrmonatigen bis rund einjährigen Ausbildungsprogramm, das in Restaurants beginnt: Schichten in der Küche, am Counter, dann Schichtführung, Restaurantleitung, Betriebswirtschaft. Bewerber kommen häufig aus dem Unternehmen selbst, etwa als langjährige Restaurantleiter, oder von außen aus Handel, Gastronomie, Vertrieb oder anderen selbstständigen Tätigkeiten. Verlangt werden kaufmännisches Verständnis, Führungserfahrung und vor allem Eigenkapital in sechsstelliger Höhe, das nicht aus Krediten stammen darf. Ein Studium ist nicht nötig, eine Bonitätsprüfung dagegen unumgänglich. Der Franchise-Vertrag läuft in der Regel über zwanzig Jahre und bindet an Standort, Systemvorgaben und laufende Gebühren für Miete und Lizenz.
Was der Beruf verlangt
Die Selbstständigkeit ist echt, die Freiheit begrenzt. Produkte, Preisrahmen, Einrichtung, Lieferanten und Prozesse gibt das System vor; Abweichungen sind kaum möglich. Wer gestalten will, gestaltet Personal, Service und lokales Marketing. Die Arbeitszeiten richten sich nach dem Restaurant, also Abende, Wochenenden, Feiertage und Nachtgeschäft. Personalmangel in der Gastronomie trifft den Franchise-Nehmer unmittelbar, weil ausgefallene Schichten am Ende an ihm hängen. Die Margen im Schnellrestaurantgeschäft sind schmal: steigende Löhne, Energie- und Wareneinsatzkosten schlagen sofort durch, während Preiserhöhungen nur in engen Grenzen möglich sind. Das eingesetzte Eigenkapital kann verloren gehen. Belastend sind außerdem Konflikte im Team, Beschwerden, Vandalismus und Kriminalität an manchen Standorten sowie die permanente Messung an Kennzahlen und Qualitätsaudits.
Aussichten
Der Großteil der Restaurants in Deutschland wird von Franchise-Nehmern geführt, und das System vergibt regelmäßig Standorte neu, etwa bei Renteneintritt bestehender Partner. Die Zahl der Plätze ist dennoch begrenzt und die Auswahl streng. Wer sich bewährt, kann weitere Restaurants übernehmen; mehrere Standorte sind der übliche Weg zu tragfähigen Einkommen, weil ein einzelner Betrieb nach Abzug von Gebühren, Miete und Personalkosten oft nur ein mittleres Unternehmereinkommen abwirft. Erworbene Fähigkeiten in Führung, Filialsteuerung und Betriebswirtschaft sind auch außerhalb des Systems verwertbar, etwa in der Systemgastronomie, im Filialhandel oder als Franchise-Nehmer anderer Marken.
Aufgaben
- Personal einstellen, einarbeiten und führen
- Dienst- und Einsatzpläne für Schichtbetrieb erstellen
- Wareneinsatz, Personalkosten und Umsatz steuern
- Qualitäts-, Hygiene- und Arbeitsschutzvorgaben durchsetzen
- Restaurantleitungen und Schichtführer entwickeln
- Instandhaltung von Küche, Gastraum und Drive-in organisieren
- lokale Werbemaßnahmen und Aktionen umsetzen
- Kennzahlen mit dem Franchise-Geber besprechen und Audits begleiten
Voraussetzungen
- Eigenkapital im sechsstelligen Bereich aus eigenen Mitteln
- erfolgreiches Auswahlverfahren und Ausbildungsprogramm des Franchise-Gebers
- kaufmännisches Verständnis und Erfahrung in Personalführung
- Bereitschaft zu Abend-, Wochenend- und Feiertagsarbeit
- Belastbarkeit und Bereitschaft, im operativen Betrieb mitzuarbeiten
- Wohnsitzwechsel an den Standort, wenn nötig
Wo man arbeitet
- Schnellrestaurants an Innenstadt-, Autobahn- und Gewerbestandorten
- eigenes Büro im oder am Restaurant
- Filialverbund mehrerer Standorte
Der Weg in den Beruf
Der Einstieg erfolgt über die Bewerbung beim Franchise-Geber und ein Auswahlverfahren, an das sich ein mehrmonatiges bis etwa einjähriges Ausbildungsprogramm in Restaurants und im Unternehmen anschließt. Ein formaler Abschluss entsteht dabei nicht; am Ende steht der Franchise-Vertrag, meist mit zwanzigjähriger Laufzeit. Häufige Vorstufen sind eine Ausbildung als Fachkraft für Systemgastronomie mit anschließender Restaurantleitung oder kaufmännische Berufserfahrung.
Offene Stellen als Franchise-Nehmer im McDonald's System deutschlandweit
In der Suche fortsetzenFranchise-Nehmer im McDonald's System (m/w/d) deutschlandweit
Franchise-Nehmer im McDonald's System (m/w/d) deutschlandweit
Franchise-Nehmer im McDonald's System (m/w/d) deutschlandweit
Franchise-Nehmer im McDonald's System (m/w/d) deutschlandweit
Franchise-Nehmer im McDonald's System (m/w/d) deutschlandweit
Franchise-Nehmer im McDonald's System (m/w/d) deutschlandweit
Franchise-Nehmer im McDonald's System (m/w/d) deutschlandweit
Verwandte Berufe
Betriebsleiter Gastronomie
Betriebsleiter in der Gastronomie führen ein Restaurant, eine Kantine oder einen Hotelbetrieb wirtschaftlich und organisatorisch. Sie verantworten Personal, Umsatz, Wareneinsatz und die Einhaltung von Hygiene- und Arbeitsschutzvorschriften.
- Offene Stellen
- 6
- Monatsbrutto
- 2.800 – 8.000 €
Passend dazu im Ratgeber
- Bildschirmarbeitsplatz einrichten: die Reihenfolge Ein Bildschirmarbeitsplatz wird von unten nach oben eingerichtet: erst der Stuhl, dann der...
- Bürostuhl kaufen: woran man einen guten erkennt Ein Bürostuhl trägt acht Stunden am Tag. Welche Prüfzeichen etwas aussagen, welche fünf Ei...
- Das Vorstellungsgespräch: Vorbereitung und die üblichen Fragen Die meisten Fragen im Vorstellungsgespräch sind vorhersehbar. Was sich vorher klären lässt...