Auszubildende Hotelfachmann / Hotelfachfrau ab Februar
Hotelfachleute betreuen Gäste vom Check-in bis zur Abreise, arbeiten im Service, an der Rezeption und im Housekeeping. Die dreijährige Ausbildung beginnt in vielen Betrieben nicht nur im Sommer, sondern auch im Februar.
4 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Auszubildende Hotelfachmann / Hotelfachfrau ab Februar verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.150 € | 2.400 € | 2.700 € | 28.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.500 € | 2.850 € | 3.300 € | 34.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.000 € | 3.600 € | 4.800 € | 43.200 € |
Während der Ausbildung liegt die Vergütung meist zwischen etwa 900 und 1.200 Euro im Monat, je nach Ausbildungsjahr und Betrieb. Nach dem Abschluss entscheidet vor allem die Tarifbindung: Die DEHOGA-Tarifverträge gelten je Bundesland und liegen oft deutlich über dem, was kleine Häuser ohne Tarif zahlen; Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Trinkgeld kommen hinzu.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Hotelfachmann?
Hotelfachleute sind für den gesamten Ablauf rund um den Gast zuständig. Sie nehmen Reservierungen an, checken Gäste ein und aus, erklären Zimmerausstattung und Frühstückszeiten und rechnen bei der Abreise ab. Im Restaurant nehmen sie Bestellungen auf, servieren Speisen und Getränke, öffnen Wein, richten Buffets ein und decken um. Im Housekeeping kontrollieren sie Zimmer, richten sie her und melden Defekte an die Technik. Dazu kommen kaufmännische Aufgaben: Rechnungen schreiben, Kassenabschluss machen, Belege sortieren, Bankett- und Tagungsräume nach Absprache bestücken, Warenbestände prüfen und Lieferungen annehmen.
Während der Ausbildung wechseln Auszubildende planmäßig zwischen den Abteilungen, damit sie den ganzen Betrieb kennen. In kleineren Häusern geschieht das ohnehin täglich, weil dieselbe Person morgens das Frühstück betreut und nachmittags an der Rezeption steht. Ein großer Teil des Alltags besteht aus Reden: mit Gästen, die Sonderwünsche haben, mit Kolleginnen aus der Küche, mit Reisegruppenleitern, oft in mehreren Sprachen.
Wie wird man Hotelfachmann?
Der Weg führt über eine dreijährige duale Ausbildung im Hotel mit Berufsschulunterricht, entweder in Blöcken oder an festen Wochentagen. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben; die meisten Betriebe stellen Bewerber mit mittlerem Abschluss ein, nehmen aber auch Hauptschulabsolventen mit guten Umgangsformen. Ausbildungsstart ist klassisch der August oder September, viele Häuser mit Wintersaison oder ganzjährigem Betrieb beginnen jedoch auch im Februar, was den Einstieg nach einem abgebrochenen Studium oder einem Auslandsjahr erleichtert.
Quereinstieg ist in dieser Branche üblich. Wer mehrere Jahre im Service oder an der Rezeption gearbeitet hat, kann die Abschlussprüfung als Externer ablegen. Auch aus verwandten Ausbildungen, etwa als Restaurantfachkraft oder Kauffrau für Tourismus und Freizeit, gibt es Übergänge mit Verkürzung.
Was der Beruf verlangt
Die Arbeitszeiten sind der härteste Punkt. Frühdienst beginnt vor sechs, Spätdienst endet nach Mitternacht, Wochenenden und Feiertage sind Regelarbeitszeit, geteilte Dienste kommen vor. Wer ein festes Vereinsleben oder verlässliche freie Sonntage braucht, wird damit dauerhaft Schwierigkeiten haben. Körperlich bedeutet der Beruf viele Stunden Stehen und Gehen, Tabletts tragen, Betten und Möbel bewegen.
Dazu gehört Freundlichkeit auch dann, wenn ein Gast unangemessen wird oder das Haus überbucht ist. Diese ständige Selbstbeherrschung ist für viele anstrengender als die Laufwege. Die Bezahlung liegt in der Hotellerie am unteren Ende des Arbeitsmarkts, besonders in kleinen Betrieben ohne Tarifbindung. Die Abbruchquote in der Ausbildung ist entsprechend hoch. Wer bleibt, schätzt meist das Tempo, die internationale Belegschaft und die Möglichkeit, ohne Studium früh Verantwortung zu übernehmen.
Aussichten
Der Personalmangel in der Hotellerie ist erheblich; Ausbildungsplätze sind fast überall zu haben, ein Abschluss führt in der Regel direkt zu einer Anstellung. Nach ein paar Jahren sind Positionen als Schichtleitung, Empfangsleitung, Restaurantleitung oder im Bankettverkauf erreichbar. Wer weiterlernen will, kann die Prüfung zum Fachwirt im Gastgewerbe oder zum Betriebswirt ablegen oder ein Studium in Hotel- und Tourismusmanagement anschließen. Wechsel in die Kreuzfahrt, in Cateringunternehmen, ins Eventgeschäft oder in den Vertrieb von Reiseanbietern sind gängig, ebenso Arbeit im Ausland, weil der deutsche Abschluss international anerkannt ist.
Aufgaben
- Gäste an der Rezeption ein- und auschecken
- Reservierungen annehmen und im Buchungssystem pflegen
- Speisen und Getränke servieren, Buffets aufbauen und betreuen
- Zimmer kontrollieren, herrichten und Mängel melden
- Rechnungen erstellen, Kasse abrechnen und Belege erfassen
- Tagungs- und Bankettveranstaltungen vorbereiten und begleiten
- Beschwerden aufnehmen und Lösungen mit der Leitung abstimmen
- Waren annehmen, Bestände prüfen und Lager ordnen
Voraussetzungen
- mittlerer Schulabschluss oder guter Hauptschulabschluss
- Bereitschaft zu Früh-, Spät-, Wochenend- und Feiertagsdienst
- Englisch in Alltagssituationen, weitere Fremdsprache hilfreich
- Freundlichkeit und Belastbarkeit im direkten Gästekontakt
- körperliche Ausdauer für langes Stehen und Tragen
- Sorgfalt bei Abrechnung und Buchungsdaten
- Gesundheitszeugnis nach Infektionsschutzgesetz für den Umgang mit Lebensmitteln
Wo man arbeitet
- Stadt- und Ferienhotels aller Kategorien
- Hotelketten und Resorts
- Tagungs- und Kongresshotels
- Restaurants und Gastronomiebetriebe mit Beherbergung
- Kreuzfahrtschiffe und Cateringunternehmen
Der Weg in den Beruf
Die duale Ausbildung zum Hotelfachmann oder zur Hotelfachfrau dauert drei Jahre und wechselt zwischen Hotelbetrieb und Berufsschule. Sie endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Bei guten Leistungen oder vorheriger Berufserfahrung ist eine Verkürzung auf zweieinhalb oder zwei Jahre möglich; Ausbildungsbeginn ist häufig im Sommer, in vielen Häusern zusätzlich im Februar.
Offene Stellen als Auszubildende Hotelfachmann / Hotelfachfrau ab Februar
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Auszubildende Hotelfachmann/ Hotelfachfrau (m/w/d) ab Februar 2027
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- Offene Stellen
- 3
- Monatsbrutto
- 2.100 – 4.800 €
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