Hausdame
Hausdamen leiten die Etagen- und Reinigungsabteilung eines Hotels: Sie kontrollieren Zimmer, planen den Personaleinsatz und verwalten Wäsche und Reinigungsmittel.
- Offene Stellen
- 18
- Monatsbrutto
- 2.300 – 4.600 €
Die Hausdamenassistenz unterstützt die Hausdame bei der Organisation des Housekeepings in Hotels: Zimmerkontrollen, Dienstpläne, Wäsche- und Materialbestände. Der Beruf verbindet Verwaltungsarbeit mit ständiger Präsenz auf den Etagen.
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| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.100 € | 2.400 € | 2.700 € | 28.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.400 € | 2.800 € | 3.200 € | 33.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.800 € | 3.200 € | 3.800 € | 38.400 € |
Entscheidend sind Hausgröße, Kategorie und Tarifbindung: In Betrieben, die dem Tarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe des jeweiligen Bundeslandes folgen, liegen die Werte eng am Tarif, in Ketten und Häusern der Luxuskategorie deutlich darüber. Nicht tarifgebundene Kleinbetriebe zahlen häufig nur knapp über dem Mindestlohn.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Die Hausdamenassistenz ist die rechte Hand der Hausdame, also der Leitung des Housekeepings. In einem Hotel mit 150 Zimmern bedeutet das: morgens die Zimmerliste mit der Rezeption abgleichen, Abreisen und Bleiber verteilen, Zimmermädchen und Hausburschen einteilen, danach Zimmer kontrollieren. Kontrolle heißt nicht nur ein Blick auf das Bett, sondern Staub auf Bilderrahmen, Wasserdruck in der Dusche, Zustand der Minibar, Funktion der Fernbedienung, Vollständigkeit der Gästeartikel. Defekte gehen als Meldung an die Technik, und die Assistenz verfolgt, ob sie behoben werden.
Dazu kommt die Materialwirtschaft: Reinigungsmittel und Gästeartikel bestellen, Bestände zählen, Wäsche an die Wäscherei geben und die Rücklieferung prüfen, Fehlmengen reklamieren. Bei Sonderaufgaben wie Grundreinigungen, Teppichpflege oder Renovierungsetagen koordiniert die Assistenz die Abläufe mit Fremdfirmen. Auch das Fundbüro liegt meist im Housekeeping. Wenn die Hausdame frei hat, führt die Assistenz die Abteilung eigenständig.
Der häufigste Weg führt über die Ausbildung zur Hotelfachfrau oder zum Hotelfachmann, drei Jahre im dualen System, mit Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer. Ebenso verbreitet ist der Aufstieg aus dem Zimmerdienst: Wer als Zimmermädchen oder Roomboy einige Jahre gearbeitet hat, sauber und zuverlässig ist und Deutsch gut genug spricht, um Dienstpläne und Bestellungen zu bearbeiten, wird häufig intern befördert. Ein formaler Abschluss ist keine gesetzliche Bedingung, große Ketten erwarten ihn aber. Auch Gebäudereinigerinnen und Hauswirtschafterinnen finden den Einstieg. Wer später Hausdame werden will, kommt mit einer Weiterbildung zur Hotelmeisterin oder zum Fachwirt im Gastgewerbe weiter.
Der Arbeitstag beginnt früh, oft um sieben Uhr, weil die Zimmer bis zum Check-in fertig sein müssen. In Häusern mit Abenddienst gibt es Spätschichten, Wochenend- und Feiertagsarbeit ist Regel, nicht Ausnahme. Körperlich ist der Beruf anstrengender, als der Titel klingt: viele Kilometer über Etagen und Treppen, ständiges Bücken und Prüfen, in Spitzenzeiten packt die Assistenz selbst mit an und richtet Zimmer.
Schwer fällt vielen die Doppelrolle. Man steht zwischen der Hausdame, der Geschäftsleitung und einem Team, das häufig aus mehreren Sprachen und Herkunftsländern besteht und unter hohem Zeitdruck arbeitet. Kritik muss man aussprechen, ohne Leute zu verlieren, die schwer zu ersetzen sind. Gleichzeitig kommen Gästebeschwerden über Sauberkeit direkt auf dem Tisch. Diskretion ist Pflicht, weil man täglich private Räume betritt.
Housekeeping-Personal wird überall gesucht, und wer Führungsaufgaben übernehmen kann, findet in Städten mit Hotelbetrieb schnell eine Stelle. Der naheliegende nächste Schritt ist die Position der Hausdame, in großen Häusern der Executive Housekeeper mit Verantwortung für ein Team von fünfzig Personen und mehr. Wechsel in die Qualitätssicherung von Reinigungsdienstleistern, in Kliniken, Seniorenresidenzen, auf Kreuzfahrtschiffe oder in die Betriebsleitung von Serviced Apartments sind möglich. Die Bezahlung bleibt allerdings im Vergleich zur Verantwortung bescheiden, und die Fluktuation in der Branche ist hoch.
Üblich ist die dreijährige duale Ausbildung zur Hotelfachfrau oder zum Hotelfachmann mit Abschluss vor der IHK. Ebenso häufig ist der interne Aufstieg aus dem Zimmerdienst nach einigen Jahren Berufspraxis. Weiterbildungen zum Hotelmeister oder Fachwirt im Gastgewerbe öffnen den Weg zur Hausdame.
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Hausdamen leiten die Etagen- und Reinigungsabteilung eines Hotels: Sie kontrollieren Zimmer, planen den Personaleinsatz und verwalten Wäsche und Reinigungsmittel.
Hotelfachleute betreuen Gäste vom Empfang bis zur Abreise, arbeiten im Service, an der Rezeption, im Housekeeping und in der Verwaltung. Der Beruf verbindet Gastgeberrolle mit kaufmännischen Aufgaben und läuft überwiegend im Schichtdienst.
Objektleiter in der Gebäudereinigung führen die Reinigungsteams mehrerer Objekte, planen Personaleinsätze und sind für Kunden die erste Ansprechperson vor Ort. Sie verbinden Personalführung, Qualitätskontrolle und Kalkulation.
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