Wissenschaftlicher Mitarbeiter/ Wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w/d) Dermatologie
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Dresden
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Im Experimentellen Dermatoonkologie-Labor der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Dresden (AG Franklin) ist im Rahmen des Promotionsprojekts „Immune control of melanoma dissemination: from the sentinel lymph node to systemic immunity“ eine Promotionsstelle zu besetzen.
Das Hauttumorzentrum der Universitäts-Hautklinik am Universitäts Krebscentrum und Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden engagiert sich für Patienten mit bösartigen Hauttumoren. Unser Ziel ist es, Hauttumorpatienten eine patientenorientierte, leitliniengerechte, interdisziplinäre und innovative Versorgung anzubieten, die Diagnostik, Therapie, Nachsorge, psychosoziale und palliative Versorgung umfasst. Darüber hinaus engagieren wir uns für klinische und translationale Forschung. Das Melanom und die Suche nach innovativen Behandlungsstrategien sowie Biomarkern ist der Schwerpunkt unseres translationalen Forschungslabors „Experimentelle Dermatoonkologie“. Das Labor ist mit zahlreichen klinischen und wissenschaftlichen Kooperationspartnern im Universitätsklinikum Dresden (z.B. Immunologie, Pathologie) sowie mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern u.a. über das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) vernetzt.
Ziel des Promotionsprojekts ist es, Immunmechanismen im Wächterlymphknoten und im systemischen Immunkompartiment zu untersuchen, die die weitere Metastasierung des Melanoms und den klinischen Krankheitsverlauf beeinflussen. Hierfür werden umfassend charakterisierte patientenbasierte Gewebe- und Blutproben genutzt, um Unterschiede des lokalen Immunmikromilieus und der systemischen Immunantwort bei Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen klinischen Verläufen zu untersuchen. Das Projekt verbindet räumliche und quantitative Gewebeanalysen mit immunologischen und molekularen Ansätzen und verknüpft die experimentellen Ergebnisse mit detaillierten klinischen Daten und Langzeitverläufen. Moderne Methoden der Spatial Biology, Digital Pathology und Immunprofilierung werden durch funktionelle experimentelle Ansätze ergänzt, um biologisch besonders relevante Beobachtungen mechanistisch weiter zu untersuchen.
Durch die Untersuchung von Patientinnen und Patienten in unterschiedlichen klinischen und therapeutischen Situationen sollen Immunmerkmale identifiziert werden, die mit der Metastasierung und dem weiteren Krankheitsverlauf des Melanoms assoziiert sind. Gleichzeitig soll besser verstanden werden, wie lokale und systemische Immunantworten zur Kontrolle der Erkrankung beitragen. Die konkreten biologischen Fragestellungen und methodischen Schwerpunkte werden im Verlauf des Projekts auf Grundlage der gewonnenen Ergebnisse weiterentwickelt und bieten Raum für die Entwicklung und Untersuchung neuer mechanistischer Hypothesen.